Ein kurzer roter Blitz, ein mulmiges Gefühl – und dann die Frage: Was kommt jetzt auf mich zu? Viele Autofahrer reagieren in dieser Situation vorschnell. Dabei entscheiden gerade die ersten Schritte darüber, wie gut die Chancen einer Verteidigung später stehen.
Inhalt
Toggle1. Ruhe bewahren – und erst einmal nichts sagen
Ob Anhörungsbogen oder Zeugenfragebogen: Sie sind nicht verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen. Pflichtangaben zur Person reichen in der Regel aus. Alles, was Sie zum Tatvorwurf schreiben, kann später gegen Sie verwendet werden.
„Die beste Verteidigung beginnt meistens mit dem Schweigen!“
2. Messungen sind nicht unfehlbar
Blitzer, Laser und Abstandsmessungen sind technische Verfahren – und Technik macht Fehler. Typische Fehlerquellen sind zum Beispiel:
- falsch aufgestellte oder nicht geeichte Messgeräte
- fehlende oder unvollständige Messdaten
- unklare Zuordnung des Fahrzeugs auf dem Messfoto
- Fehler bei der Auswertung durch die Behörde
Akteneinsicht lohnt sich
Ob eine Messung angreifbar ist, zeigt erst die Bußgeldakte. Diese kann ein Rechtsanwalt für Sie anfordern und prüfen.
3. Fristen im Blick behalten
Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie innerhalb einer kurzen Frist Einspruch einlegen. Ist diese Frist verstrichen, wird der Bescheid rechtskräftig – inklusive Punkten und gegebenenfalls Fahrverbot. Lassen Sie den Bescheid deshalb möglichst früh prüfen.
4. Fahrverbot ist nicht gleich Fahrverbot
Droht ein Fahrverbot, gibt es je nach Einzelfall verschiedene Ansätze – etwa wenn Sie beruflich auf Ihren Führerschein angewiesen sind. Pauschale Lösungen gibt es nicht, eine individuelle Prüfung aber schon.
5. Frühzeitig beraten lassen
Je früher Sie sich beraten lassen, desto mehr Möglichkeiten bleiben offen. Der Hexer prüft Ihren Fall schnell und unkompliziert – auch online.
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FAQ
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